Herzlich willkommen beim Heimatverein Königsbrück und Umgebung e.V.
Über all dem Wirken des Vereins standen und stehen ein Gedanke und ein fester Wille:
Vergangenes zu bewahren, um es der Gegenwart und der Zukunft zugrunde zu legen – den Menschen ihre Heimat aufzuzeigen, ihnen deren Geschichtsträchtigkeit und Schönheit nahe zu bringen. Und sie zu begeistern, für ihre Heimat einzustehen, sie zu achten und zu lieben – um sie für die Zukunft zu gestalten und weiterzuentwickeln.
Arbeitsbereiche
Aktuelles vom Verein
Nach der Saison ist vor der Saison....

Aktuelles aus Königsbrück und Umgebung
April 2025
Kameliensaison 2025
Nach einer erfolgreichen Saison, zahlreichen Besuchern und Reisegruppen sowie prominente Besucher aus Politik und Fernsehen,
haben wir unser Gewächshaus geschlossen.
Nun warten zahlreiche Arbeiten zum Erhalt der Kamelien und der Räumlichkeiten auf uns.
Zurzeit arbeiten wir auch an einer neuen Webseite, um Sie auf dem laufenden zu halten.
Wir freuen uns schon jetzt, Sie wieder zu der neuen Saison 2026 begrüßen zu können.
Bis dahin gibt es weiter die Möglichkeit, unser Kamelienparfüm zu erwerben.
Anfragen bei der Königsbrück Information oder beim Heimatverein.
Wir bedanken uns für das bisherige Interesse sowie die zahlreichen Besucher.
Kindergärten und Märchenrundgänge
Seit 2016 gibt es die Märchenrundgänge mit den Vorschulgruppen der vier Kindergärten unserer Verwaltungsgemeinschaft, auch in diesem Jahr wieder. In einem Spaziergang um das Schloss werden Hinweise auf Märchen gegeben (dazu bedarf es nur viel Phantasie), der Traumzauberbaum – das ist die große Hängebuche im Stadtpark – wirft Beutelchen mit Gummibären auf den Schlossinnenhof, wenn man ein schönes Lied singt. Schließlich erfolgt der Empfang bei den Märchenblumen, die nur im Winter blühen, bei den Märchenfiguren Schneeweißchen und Rosenrot. Die Kinder sind auf dieses Märchen vorbereitet.
Wir wollen damit die jüngste Generation mit schönen Erlebnissen und Märchen an die Besonderheiten unserer Heimat heranführen – und das gelingt nachhaltig!
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an das Taxiunternehmen Kai Hänchen, es übernahm gern den Rücktransport der Neukircher Kinder.
Blinden und Sehbehinderte im Kamelienhaus
Höhepunkt im März war zweifelslos der Besuch der Kreisorganisation Görlitz / Niesky des Sächsischen Blindenverbandes. Über 20 Blinde und Sehbehinderte wurden eindrucksvoll von Schülern der Grundschule und der Oberschule Hand in Hand durch das Kamelienhaus geführt. Gehör, Tast- und Geruchssinn ermöglichten die Teilhabe blinder Menschen an historischen Kamelien. Gleichzeitig erfolgte eine einzigartige Begegnung unterschiedlicher Generationen, eine ganz besondere Form der Inklusion.
Man muss das einfach mal gesehen haben, wie alle Schüler mit höchster Konzentration und Hingabe sich den Blinden widmeten, bewusst, welche Aufgabe und Verantwortung sie übernommen hatten. Das ist richtig toll, da sind beim Zusehen durchaus auch mal feuchte Augen angesagt.
Auch die Blindengruppen sind jedes Mal äußerst angetan, die Nachfrage nach erneuten Begehungen spricht Bände. Immerhin wird dieses Projekt bereits seit 2018.
Besuch im Kamelienhaus
Staatsministerin Regina Kraushaar beeindruckt vom Kamelienprojekt Königsbrück
Erst seit kurzer Zeit im Amt ließ es sich Regina Kraushaar, Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, nicht nehmen, die historischen Kamelien in Königsbrück zu besichtigen. Sie wurde empfangen von den beiden Kameliendamen Lotta und Sophia (beide 14), welche ihr das Kamelienhaus vorstellten und dabei auch die verschiedenen Schulprojekte erläuterten. Natürlich waren Bürgermeister Heiko Driesnack und Vereinsvorsitzender Peter Sonntag mit zugegen.
Die Staatsministerin war vom Auftritt der beiden Mädchen begeistert – wie die Jugend an Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten der Heimat herangeführt und eingebunden werden. Dabei spielen die verschiedenen Auftritte der Kameliendamen in der Region, die Märchenrundgänge mit den Kindergärten sowie die Blindenführungen mit Schülern der Königsbrücker Schulen eine herausragende Rolle.
Sie stellte das Kamelienprojekt in Königsbrück als einmalig und beispielgebend heraus.
Nach den Kamelien wurde der Staatsministerin das Schellendorffsche Epitaph in der Hauptkirche Königsbrück vorgeführt – es zählt immerhin zu den bedeutendsten Kunstwerken Sachses. Das Restaurierungsprojekt wurde vom Heimatverein vor 5 Jahren geleitet, die enorme Bedeutung kam im Vorspann sensationell zutage.
So konnte man erneut aufzeigen, dass sich in Königsbrück viel getan hat – ein Besuch lohnt sich allemal.
Jedenfalls war die Staatsministerin tief beeindruckt vom gesamten Engagement, was sie vorfand – sie nimmt es hoffentlich mit nach Dresden ins Kabinett der Sächsischen Staatsregierung, um sich auch künftig für unsere Region stärker einzusetzen.